Motor und Antrieb
Der wassergekühlte Kubota-Dieselmotor D1505 leistet 19 kW beziehungsweise 26 PS. Er erfüllt die europäische Abgasstufe V und arbeitet mit einem hydrostatischen Allradantrieb zusammen.
Der Zusatz X-tra steht nicht nur für eine andere Modellbezeichnung. Der Vorderwagen und das Hubgerüst sind so ausgeführt, dass schwere Lasten näher an der Maschine geführt werden. Dadurch erhält der G2500 X-tra HD eine höhere Hub- und Kipplast als die Standardversion G2500 HD – allerdings bei geringerer maximaler Hubhöhe.
Das Standard-Hubgerüst ist auf größere Hubhöhe und gute Ausschütthöhe ausgelegt.
Das abgesenkte X-tra-Hubgerüst führt die Last dichter an der Maschine und priorisiert damit Hubkraft und Stabilität.
Angaben zur Hubkraft oder Kipplast dürfen nicht ungeprüft als zulässige Nutzlast auf der Palettengabel verstanden werden. Werkzeugaufnahme, Gabelzinken, Lastschwerpunkt, Reifen, Gegengewicht, Knickwinkel, Hubhöhe und Untergrund verändern die tatsächlich sicher nutzbare Last. Für schwere oder regelmäßig wiederkehrende Hebearbeiten sollte deshalb immer die konkrete Lasttabelle der bestellten Maschinenkonfiguration zugrunde gelegt werden.
Das offizielle Video vermittelt einen guten Eindruck von den Proportionen, dem Knick-Pendelgelenk, dem Fahrerplatz und dem Fahrverhalten des GIANT G2500. Besonders gut erkennbar ist, dass die Maschine trotz ihrer kompakten Bauweise wie ein klassischer Radlader aufgebaut und bedient wird.
Zur Grundkonstruktion gehören der hydrostatische Allradantrieb, zwei Fahrstufen, robuste Planetenachsen und ein ROPS/FOPS-zertifiziertes Fahrerschutzdach.
Die Basisausstattung zeigt, dass der G2500 X-tra HD kein leichter Hoflader für gelegentliche Transportarbeiten ist. Fahrantrieb, Achsen, Bremsanlage, Arbeitshydraulik und Fahrerschutz sind auf den professionellen Einsatz ausgelegt.
Der wassergekühlte Kubota-Dieselmotor D1505 leistet 19 kW beziehungsweise 26 PS. Er erfüllt die europäische Abgasstufe V und arbeitet mit einem hydrostatischen Allradantrieb zusammen.
Die 8-Tonnen-Planetenachsen und die Sperrwirkung in beiden Achsen liefern hohe Traktion. Die serienmäßige Zugkraft beträgt laut Hersteller 18.000 N.
Mit den Geschwindigkeitsbereichen 0–10 km/h und 0–20 km/h lässt sich die Maschine feinfühlig im Arbeitsbereich bewegen und zugleich zügig auf dem Betriebsgelände umsetzen.
Anbaugeräte können hydraulisch verriegelt werden. Der Fahrer muss für den mechanischen Verriegelungsvorgang nicht jedes Mal absteigen.
Ein mechanisch bedienter, doppeltwirkender Hydraulikkreis am Hubarm ist serienmäßig vorhanden und ermöglicht den Betrieb zahlreicher hydraulischer Anbaugeräte.
Die Schwimmstellung der Hubzylinder ist besonders beim Kehren, Planieren oder Schneeräumen hilfreich, weil das Anbaugerät den Konturen des Untergrunds folgen kann.
Bei einem Kompaktradlader entscheidet nicht allein die Motorleistung darüber, wie produktiv die Maschine arbeitet. Wichtiger ist das Zusammenspiel aus hydrostatischem Fahrantrieb, Achsübersetzung, Hydraulikdruck, Fördermenge, Eigengewicht und Lastschwerpunkt.
Genau deshalb kann eine Maschine mit 26 PS im Materialumschlag deutlich leistungsfähiger wirken als ein ähnlich motorisierter Kompakttraktor. Der GIANT ist von Grund auf als Lader konstruiert: Die Motorleistung wird gezielt für Fahrantrieb und Hydraulik genutzt, nicht für einen universellen Traktoraufbau mit Heckkraftheber und Zapfwelle.
Der G2500 X-tra HD bietet nicht nur kompakte Abmessungen. Seine 8-Tonnen-Planetenachsen, 18.000 N Zugkraft, zwei Fahrstufen und das abgesenkte Hubgerüst bringen konstruktive Merkmale mit, die man eher von größeren Radladern kennt. Das macht ihn für schwere Paletten, Bordsteine, Schüttgut und anspruchsvolle Anbaugeräte interessant.
Kreitz & Ostermann konfiguriert den GIANT G2500 X-tra HD nicht als theoretisches Basismodell, sondern als einsatzorientierte Maschine für Bau, GaLaBau, Kommunen und Materialumschlag. Die endgültige Ausstattung ist stets anhand der konkreten Lagermaschine beziehungsweise des individuellen Angebots zu prüfen.
Die Ausstattung einer konkreten Lagermaschine kann von der allgemeinen Serienausstattung und von Abbildungen abweichen. Ausschlaggebend sind das schriftliche Angebot, die Maschinenkarte, die Seriennummer und die dort aufgeführten Optionen.
Das gilt insbesondere für Bereifung, Kabine, Sitz, Zusatzhydraulik, Werkzeugaufnahme, Gegengewicht, Beleuchtung und Straßenverkehrsausrüstung.
Die Reifenwahl verändert das Verhalten eines kompakten Radladers stärker, als viele Käufer erwarten. Sie beeinflusst nicht nur die Traktion, sondern auch Maschinenbreite, Fahrkomfort, Bodendruck, Seitenstabilität und die Eignung für Pflaster, Rasen oder weichen Untergrund.
Die Standardbereifung 11.5/80-15.3 AS ist für weiche, lehmige oder landwirtschaftlich geprägte Böden geeignet. Das grobe Profil bietet hohe Traktion und besitzt eine gute Selbstreinigung.
Erdbau Landwirtschaft SchlammBreite Reifen vergrößern die Aufstandsfläche. Dadurch sinkt der spezifische Bodendruck, was bei Rasenflächen, Sportanlagen, Parkanlagen und empfindlichem Untergrund von Vorteil sein kann.
GaLaBau Rasen BodenschutzFür befestigte Flächen, Hallen, Betriebshöfe und häufige Fahrten auf Asphalt kann ein weniger aggressives Profil sinnvoll sein. Es läuft ruhiger und reduziert den Verschleiß auf hartem Untergrund.
Asphalt Halle Betriebshof| Reifenkonzept | Stärken | Typische Einsätze | Zu beachten |
|---|---|---|---|
| Schmales AS-Profil | Hohe Traktion, gute Selbstreinigung, kompakte Breite | Erdbau, Landwirtschaft, lockerer Boden | Kann auf Rasen und empfindlichem Pflaster stärker zeichnen |
| Breites AS-Profil | Mehr Aufstandsfläche und Seitenstabilität | GaLaBau, Baustellen, gemischte Untergründe | Maschinenbreite und Transportbreite steigen |
| Rasenprofil | Bodenschonend und ruhig | Parkanlagen, Sportflächen, Baumschulen | Weniger Traktion in Schlamm und tiefem Boden |
| Industrieprofil | Ruhiger Lauf und geringe Profilbewegung | Hallen, Asphalt, Recyclinghöfe, Kommunen | Im weichen Gelände weniger Selbstreinigung |
In Online-Vergleichen werden Maschinen häufig mit unterschiedlichen Reifen getestet. Ein Lader auf breiten Rasenreifen kann auf Grünflächen ruhiger und bodenschonender wirken, während dieselbe Maschine auf schmalen AS-Reifen im Schlamm deutlich mehr Traktion entwickelt.
Aussagen zu Wendigkeit, Fahrkomfort und Bodenschonung sind deshalb nur aussagekräftig, wenn Reifengröße, Profil, Luftdruck und Untergrund vergleichbar sind.
Die Serienbreite liegt je nach Datenstand und Bereifung ungefähr bei 1,10 bis 1,14 Metern. Breitere Reifen können die Gesamtbreite deutlich erhöhen. Das ist relevant für Tore, schmale Zufahrten, Anhänger, Transportfahrzeuge und Baustellenpassagen.
Der G2500 X-tra HD ist kompakt genug für schmale Wege und Einfahrten, bietet aber deutlich mehr Hubkraft als viele leichtere Hoflader. Besonders wichtig ist die niedrige Durchfahrtshöhe von rund 2,32 Metern mit Fahrerschutzdach.
| Abmessung | GIANT G2500 X-tra HD | Bedeutung in der Praxis |
|---|---|---|
| Betriebsgewicht | ca. 2.400 kg | Kompakte Gewichtsklasse mit hoher Hubleistung |
| Radstand | ca. 1.695 mm | Kurze Bauweise und gute Wendigkeit |
| Länge ohne Schaufel | ca. 3.316–3.320 mm | Gut auf Betriebshöfen und engen Baustellen einsetzbar |
| Länge mit Schaufel | ca. 4.085 mm | Für Anhänger- und Transportplanung relevant |
| Höhe mit Schutzdach | ca. 2.322 mm | Geeignet für viele Tore, Hallen und Unterführungen |
| Höhe mit Kabine | ca. 2.345 mm | Kabinenhöhe bei Einfahrten berücksichtigen |
| Breite auf Serienbereifung | ca. 1.100–1.140 mm | Abhängig von Reifen und aktuellem Datenstand |
| Schaufeldrehpunkt | ca. 2.498–2.500 mm | X-tra-Ausführung priorisiert Hubkraft statt Maximalhöhe |
| Ausschütthöhe | ca. 1.735 mm | Für Container- und Fahrzeugbeladung vorab prüfen |
| Wenderadius außen | ca. 2.623 mm | Wendig, aber Knickwinkel und Anbaugerät mitbedenken |
Ein Kompaktlader mit Panzer- oder Skid-Steer-Lenkung dreht über unterschiedliche Rad- beziehungsweise Kettengeschwindigkeiten. Das ist sehr wendig, kann aber auf Rasen, Pflaster und empfindlichen Oberflächen Material verschieben.
Der GIANT lenkt über sein Knickgelenk. Vorder- und Hinterwagen folgen einem Kurvenverlauf, ohne gegeneinander über den Untergrund zu schieben. Gerade GaLaBauer und Kommunen schätzen das auf fertigen Flächen.
Die Knicklenkung erfordert beim präzisen Absetzen von Paletten eine kurze Eingewöhnung. Wird die Maschine schräg zur Palette abgestellt, bewegen sich die Gabelzinken beim Lenken seitlich mit.
Erfahrene Fahrer richten den Knicklader vor dem endgültigen Absetzen möglichst gerade aus und fahren anschließend geradlinig aus der Palette. Hydraulischer Seitenschub oder eine hydraulische Gabelverstellung können die Feinkorrektur zusätzlich erleichtern.
Der Fahrer sitzt beim G2500 X-tra HD auf dem Hinterwagen. Das entspricht dem Aufbau klassischer Radlader und erleichtert vielen erfahrenen Maschinenführern die Orientierung. Der Vorderwagen und das Hubgerüst bewegen sich sichtbar vor dem Fahrer.
Die zentrale Sitzposition, schmale Holme und das Dachfenster erleichtern den Blick auf Arbeitsbereich, Anbaugerät und Umgebung.
Wichtige Funktionen befinden sich am oder in unmittelbarer Nähe des Joysticks. Das reduziert unnötige Handbewegungen bei wiederkehrenden Ladezyklen.
Im Vergleich zu einem klassischen Skid Steer muss der Fahrer nicht über Schaufel oder Hubarm in eine enge Kabine steigen.
Bei kleinen Knickladern gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Konzepte: Der Fahrer sitzt entweder auf dem Vorderwagen oder auf dem Hinterwagen. Beim GIANT G2500 X-tra HD befindet sich der Fahrer auf dem Hinterwagen.
Fahrer klassischer Radlader empfinden dieses Konzept häufig als vertrauter, weil sie die Bewegung des Vorderwagens vor sich sehen. Wer bisher ausschließlich Frontsitz-Multifunktionslader oder Kompakttraktoren gefahren ist, sollte beide Konzepte bei einer Vorführung vergleichen.
Bei hydraulisch anspruchsvollen Arbeiten muss der Motor ausreichend Drehzahl liefern, während die Maschine langsam und kontrolliert fährt. Dafür stehen je nach Ausstattung Inching- beziehungsweise Pro-Inching-Funktionen zur Verfügung.
Da Fahrer die Abstimmung unterschiedlich wahrnehmen, sollte diese Funktion bei einer Vorführung mit dem tatsächlich geplanten Anbaugerät getestet werden – beispielsweise Kehrmaschine, Erdbohrer oder Mulcher.
Der wirtschaftliche Vorteil eines Kompaktradladers entsteht nicht allein durch seine Schaufel. Entscheidend ist, wie schnell er zwischen Materialumschlag, Palettenarbeit, Reinigung, Winterdienst, Bodenbearbeitung und Pflegeeinsätzen wechseln kann.
GIANT bietet ein sehr breites Sortiment aus seriennah entwickelten Anbaugeräten. Dazu gehören unter anderem Schaufeln, Palettengabeln, Kehrmaschinen, Erdbohrer, Wildkrautbürsten, Mäher, Schneeschilder, Greifer, Egalisierungsrahmen, Betonmischschaufeln, Plattenzangen, Kranarme und Vakuumeinheiten.
Palettengabel, Erdbauschaufel, Leichtgutschaufel und Hochkippschaufel.
Planierschaufel, Egalisierungsrahmen, Erdbohrer, Kehrmaschine und Greifer.
Wildkrautbürste, Kehrmaschine, Schneeschild, Streuer und Mähtechnik.
Steinzange, Bordsteinzange, Betonmischschaufel und Vakuumtechnik.
Der eigentliche Produktivitätsgewinn entsteht häufig nicht durch eine einzelne spektakuläre Leistung. Er entsteht, weil dieselbe Maschine morgens Paletten entlädt, danach Erde verteilt, anschließend Pflaster einkehren kann und am Abend den Betriebshof reinigt.
Ein Gabelstapler ist beim reinen Stapeln häufig überlegen. Ein Kompakttraktor ist bei Zapfwellenarbeiten vielseitiger. Ein Skid Steer besitzt andere Vorteile bei aggressiven Erdarbeiten. Der GIANT spielt seine Stärke dort aus, wo ein Betrieb viele unterschiedliche Frontanbaugeräte auf engem Raum einsetzen muss.
In den beiden Kurzvideos wird der GIANT G2500 direkt auf unserem Betriebshof vorgestellt. Zu sehen sind die kompakten Abmessungen, der Aufbau der Maschine und wichtige Merkmale des vielseitigen Kompaktradladers.
Eine kurze Vorstellung des GIANT G2500 und seiner kompakten Bauweise auf dem Betriebshof.
Der zweite Rundgang zeigt weitere Details und vermittelt einen realistischen Eindruck von Größe und Aufbau.
Bilder und technische Daten liefern einen ersten Eindruck. Vor Ort lassen sich jedoch Einstieg, Bedienplatz, Sichtverhältnisse, Abmessungen und Maschinenkonfiguration wesentlich besser beurteilen.
Der G2500 X-tra HD ist serienmäßig mit einem hydraulischen GIANT-Schnellwechsler ausgestattet. Damit kann der Fahrer das Anbaugerät vom Sitz aus verriegeln und entriegeln. Bei hydraulischen Anbaugeräten müssen anschließend noch die Hydraulikleitungen beziehungsweise die entsprechende Kupplung verbunden werden.
Die originale Werkzeugaufnahme ist auf GIANT-Anbaugeräte und die Geometrie der Maschine abgestimmt.
Je nach Konfiguration sind weitere Werkzeugaufnahmen oder Adapter erhältlich, um vorhandene Anbaugeräte weiterzuverwenden.
Adapter erhöhen die Flexibilität, verändern aber Vorsatzmaß, Eigengewicht, Lastschwerpunkt und teilweise die erreichbare Hubkraft.
Jede Adapterplatte setzt das Anbaugerät weiter nach vorne. Schon wenige zusätzliche Zentimeter verändern den Hebelarm und können die tatsächlich nutzbare Last reduzieren.
Bei Schaufeln fällt dieser Effekt oft weniger auf. Bei Palettengabeln, Big-Bag-Armen, Kranarmen oder schweren Greifern sollte er jedoch zwingend in die Auslegung einbezogen werden.
Nicht jeder Betrieb benötigt sofort ein umfangreiches Anbaugerätepaket. Für die meisten Bau- und GaLaBau-Betriebe bilden Erdbauschaufel und Palettengabel die wirtschaftlich sinnvollste Basis.
Für Erde, Sand, Schotter, Splitt und allgemeine Ladeaufgaben. Hardox-Verschleißbereiche erhöhen die Lebensdauer bei abrasivem Material.
Für Baustoffpaletten, Pflastersteine, Big Bags, Gitterboxen und innerbetrieblichen Materialtransport.
Besonders interessant für Pflasterbetriebe, Bauhöfe, Kommunen, Hallen und größere Betriebsgelände.
Kombiniert Laden, Greifen, Planieren und Dosieren. Sie spart Werkzeugwechsel, ist aber schwerer als eine einfache Schaufel.
Für den Einbau und die Feinverteilung von Sand, Splitt, Kies und Erde vor Pflaster- oder Landschaftsbauarbeiten.
Verwandeln den Kompaktradlader im Winter in ein kompaktes Räumfahrzeug für Wege, Betriebshöfe und kommunale Flächen.
Die serienmäßige Arbeitshydraulik des G2500 X-tra HD liefert laut Herstellerunterlagen rund 40 l/min bei 210 bar. Damit lassen sich viele typische Anbaugeräte betreiben. Für anspruchsvollere Werkzeuge stehen zusätzliche Hydraulikkreise, ein freier Rücklauf, Leckölleitung und eine elektrisch zuschaltbare Tandempumpe zur Verfügung.
| Anbaugerät | Typischer Hydraulikbedarf | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Greifschaufel / Niederhalter | Doppeltwirkender Hydraulikkreis | Ölmenge meist weniger kritisch als feinfühlige Steuerung |
| Kehrmaschine | Kontinuierlicher Ölstrom | Rücklauf, Drehzahl und Fahrgeschwindigkeit abstimmen |
| Erdbohrer | Hoher Druck und geeigneter Rücklauf | Drehmoment, Bohrerdurchmesser und Bodenart berücksichtigen |
| Wildkrautbürste | Kontinuierlicher Hydraulikfluss | Leckölanschluss und freie Rücklaufleitung prüfen |
| Schlegelmulcher | Hoher, dauerhafter Ölbedarf | Exakte Freigabe und Leistungsabgleich erforderlich |
| Hydraulische Palettengabel | Zusätzlicher doppeltwirkender Kreis | Gabelverstellung und Seitenschub können mehrere Funktionen benötigen |
Zwei Maschinen mit gleicher Fördermenge können sich im Arbeitseinsatz deutlich unterschiedlich anfühlen. Entscheidend sind zusätzlich Hydraulikdruck, Ventilabstimmung, Leitungsquerschnitt, Rücklauf, Öltemperatur, Motordrehzahl und die Möglichkeit, mehrere Bewegungen gleichzeitig feinfühlig auszuführen.
Vor dem Kauf sollte daher nicht nur gefragt werden: „Wie viele Liter pro Minute hat die Maschine?“ Entscheidend ist: „Kann die konkrete Maschine mein konkretes Anbaugerät unter Last kontrolliert und dauerhaft betreiben?“
Viele kleine Traktoren besitzen zwar einen Frontlader, ihre Hydraulik ist jedoch häufig nicht auf schnelle, wiederkehrende Ladezyklen und hydraulische Frontanbaugeräte optimiert. Der GIANT wurde dagegen als Lader und Geräteträger konstruiert.
Das zeigt sich besonders beim präzisen Palettenhandling, beim schnellen Werkzeugwechsel und bei Anbaugeräten, die einen konstanten Ölstrom benötigen.
Nicht jede Funktion ist für jeden Betrieb notwendig. Einige Optionen können jedoch bei häufigen Ladezyklen oder anspruchsvollen Anbaugeräten einen erheblichen Produktivitätsgewinn bringen.
Ermöglicht eine feinere Abstimmung zwischen Motordrehzahl, Hydraulikleistung und Fahrgeschwindigkeit. Besonders interessant bei Kehrmaschinen, Fräsen und anderen hydraulisch angetriebenen Geräten.
Hält eine definierte Motordrehzahl, während der Fahrer die Fahrgeschwindigkeit separat kontrolliert.
Kann Fahrbewegungen mit beladener Schaufel oder Palettengabel reduzieren und dadurch Komfort sowie Materialkontrolle verbessern.
Unterstützt den Fahrer dabei, die Stellung des Anbaugeräts besser einzuschätzen – beispielsweise bei Palettenarbeiten.
Sichert Hub- und Kippzylinder bei bestimmten Hebeanwendungen ab und ist je nach Einsatzzweck beziehungsweise Vorschrift erforderlich.
Stellt einen zusätzlichen Hydraulikkreis für Anbaugeräte mit höherem oder dauerhaftem Ölbedarf zur Verfügung.
Zusätzliche Hydraulikkreise, elektrische Steuerungen, freier Rücklauf, Leckölanschluss oder Straßenverkehrsausrüstung sollten möglichst vor der Bestellung festgelegt werden. Eine spätere Nachrüstung kann technisch aufwendig und deutlich teurer sein.
Der G2500 X-tra HD kann nicht nur am Hubarm erweitert werden. Herstellerseitig stehen auch Optionen für die Rückseite der Maschine zur Verfügung. Dadurch lässt sich der kleine Radlader für Rangierarbeiten, Winterdienst, Pflegeeinsätze oder spezielle Heckanbaugeräte konfigurieren.
Zusätzliche doppeltwirkende Hydraulikkreise, freier Rücklauf und Leckölanschluss können auch am Heck vorgesehen werden.
Optional ist eine Dreipunkthubvorrichtung der Kategorie 1 erhältlich. Sie erweitert das Einsatzspektrum für geeignete Heckanbaugeräte.
Für Rangierarbeiten stehen Zugmaul sowie Kombinationen aus Zugmaul und Kugelkopf zur Verfügung. Zulässige Anhänge- und Stützlasten sind separat zu prüfen.
Eine Heckhydraulik oder Dreipunktaufnahme macht den GIANT nicht automatisch zum vollständigen Ersatz für einen Traktor. Sie kann aber Arbeitsabläufe vereinfachen, wenn vorne und hinten unterschiedliche Werkzeuge kombiniert werden – beispielsweise Schneeschild vorne und Streuer hinten.
Heckgewichte erhöhen bei bestimmten Frontanwendungen die Standsicherheit, belasten jedoch Achsen, Reifen und Transportgewicht. Auch Heckanbaugeräte verändern Fahrverhalten, Länge und Wendekreis. Die Konfiguration sollte deshalb immer als Gesamtsystem ausgelegt werden.
GaLaBau Reining setzte zunächst einen GIANT 452 X-tra als Mietmaschine ein. Nach den positiven Erfahrungen wurde eine eigene Maschine in Firmenfarben und mit Kehrwalze bestellt.
Das Video zeigt zwar nicht den G2500, verdeutlicht aber den praktischen Nutzen des GIANT-Konzepts: kompakte Trägermaschine, schneller Werkzeugwechsel und passende Anbaugeräte für wiederkehrende Arbeitsabläufe.
Bereifung, Kabine, Werkzeugaufnahme, Hydraulikkreise und Anbaugeräte sollten gemeinsam betrachtet werden. Kreitz & Ostermann unterstützt Dich bei der Zusammenstellung einer Maschine, die zu Deinen Lastfällen, Arbeitsabläufen und vorhandenen Werkzeugen passt.
Welche Lasten kann der Kompaktradlader bewegen, welche Bereifung passt zum Einsatz und worauf kommt es bei Hydraulik, Palettengabel und Anbaugeräten an? Unsere Experten-FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen zur Auswahl, Konfiguration und täglichen Nutzung des GIANT G2500 X-tra HD.